GAESTEBUCH

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Der Stüsslinger von Arx Stamm

 

Als nachweisbarer Stammvater dieses Zweiges muss Urs von Arx bezeichnet werden. Die Stammlinie ist sehr schwer nachzuforschen, weil das Pfarrbuch von Stüsslingen erst ab 1705 beginnt und nicht genau geführt wurde, das vorhergehende Pfarrbuch vor 1705 ist verloren gegangen (Wahrscheinlich verbrannt), denn diese Linie ist vorerst in der Gemeinde Stüsslingen und im Amt Gösgen zu suchen.

Der bekannte Stammes – Träger wird im Jahre 1725 im Pfarrbuch Stüsslingen aufgeführt und heisst Urs von Arx, seine Ehefrau Barbara Pfister verheiratet am 05. März 1725.

In den Urbar – Bücher und Inventaren – Bücher von Stüsslingen sind mehrere von Arx im 16. und 17. Jahrhundert aufgeführt, so dass es sehr schwierig ist heraus zu finden, wer sein Vater oder sein Grossvater etc. war.

 

 von Arx 2 Egerkingen-Solothurn     Stuesslingen-blason    

                                                   Das von Arx Wappen von Stüsslingen             Das Wappen von Stüsslingen

 

Stüsslingen

 

Stüsslingen liegt auf 465 m ü. M., 7 km nordöstlich der Stadt Olten (Luftlinie). Das ehemalige Bachzeilendorf erstreckt sich beidseits des Stüsslinger Bachs in einer Talmulde nördlich des Aaretals am Jurasüdfuss am Fuss des Gugen, im Solothurner Niederamt.

Die Fläche des 6.2 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Jurasüdhangs und weist eine grosse landschaftliche Vielfalt auf. Der südliche Gemeindeteil wird von der offenen Talsenke des Stüsslinger Baches eingenommen. Nach Süden und Südosten reicht das Gebiet auf die Waldhöhe des Usserholzes (bis 520 m ü. M.), welche das Stüsslinger Tal vom Aaretal trennt. Gegen den Jura hin steigen die Hänge sanft an (Rebenfeld westlich und Gugenfeld östlich des Dorfbachs); die Steilhänge oberhalb von durchschnittlich 560 m ü. M. sind waldbedeckt.

Der kleinere nördliche Gemeindeteil umfasst den östlichen Faltenjura, der einen komplizierten geologischen Aufbau aufweist und in verschiedene Schuppen zerlegt ist. Die vorderste Jurakette bildet die aus hartem Kalkstein aufgebaute Kette von Rebenflue (688 m ü. M.) und Gugen (mit 805 m ü. M. die höchste Erhebung von Stüsslingen). Sie wird vom Stüsslinger Bach in einer Engstelle passiert. Nördlich dieser Engstelle befindet sich die Talweitung von Blauenstein, in der die weicheren Gesteinsschichten (Mergel und Tone) durch Erosion im Lauf der Jahrmillionen abgetragen wurden. Die Nordgrenze verläuft im Bereich einer weiteren Kalksteinkette, nämlich derjenigen von Änggistein (764 m ü. M.) und Stellirain (781 m ü. M.). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 9 % auf Siedlungen, 37 % auf Wald und Gehölze und 54 % auf Landwirtschaft.

Zu Stüsslingen gehören einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Stüsslingen sind Erlinsbach, Niedergösgen, Lostorf und Rohr (SO).

Mit 1001 Einwohnern (Ende 2005) gehört Stüsslingen zu den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 96.6 % deutschsprachig, 0.6 % italienischsprachig und 0.5 % sprechen Französisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Stüsslingen belief sich 1850 auf 649 Einwohner, 1900 auf 565 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl stets im Bereich zwischen 560 und 640 Personen. Erst seit 1970 (589 Einwohner) wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.

Stüsslingen war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Die Wasserkraft des Dorfbachs wurde früher für den Betrieb von Mühlen und Sägereien genutzt. Früher war der Weinbau verbreitet, nach dem Befall der Weinstöcke durch die Reblaus wurde er jedoch aufgegeben. Mittlerweile gibt es wieder einige kleine Rebflächen. Noch heute haben der Ackerbau, der Obstbau und die Viehzucht einen gewissen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden, unter anderem in Betrieben der Elektrotechnik und in mechanischen Werkstätten. In Stüsslingen befindet sich der Golfplatz Heidental. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den Regionen Olten und Aarau arbeiten.

Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von Lostorf nach Erlinsbach SO und hat auch eine direkte Verbindung mit Niedergösgen. Durch eine Buslinie der BOGG (Busbetrieb Olten Gösgen Gäu), welche die Strecke von Olten nach Erlinsbach SO bedient, ist Stüsslingen an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1224 unter dem Namen Stüzelingen. Später erschienen die Bezeichnungen Stuselingen (1266) und Stüslingen (1288). Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Stiuzzilo zurück und bedeutet somit bei den Leuten des Stiuzzilo.

Seit dem Mittelalter war Stüsslingen Teil der Herrschaft Gösgen, die ein habsburgisches Lehen war. Im Zuge der Eroberung des Aargaus durch die Berner und Solothurner wurde auch Stüsslingen in Mitleidenschaft gezogen. Das Dorf, das seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert den Falkensteinern unterstand, gelangte 1458 mit der Herrschaft Gösgen durch Kauf an Solothurn und wurde der neuen Vogtei Gösgen und dem Gericht Lostorf zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Stüsslingen während der Helvetik zum Verwaltungsbezirk Solothurn und ab 1803 zum Bezirk Gösgen.

Die im Dorf stehende Kirche geht ursprünglich auf ein Gotteshaus aus der Zeit um das Jahr 1000 zurück. Sie wurde jedoch abgerissen und 1948 durch die moderne Kirche Sankt Peter und Paul mit einem freistehenden Glockenturm ersetzt. Die Innenausstattung birgt mit einer barocken Madonnenstatue und einem Altarbild Teile der früheren Kirche. Die Friedhofkirche am südlichen Dorfrand wurde von 1631 bis 1635 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Ihre Innenausstattung stammt überwiegend aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert

Nr.01

von Arx – Pfister:

Urs von Arx * ? von Stüsslingen

Ehefrau: Barbara geborene Pfister * ? verehelicht 05.05.1725 in Stüsslingen

Kinder:  ?

Der Forscher der Stüsslingen Linie hat in seiner Arbeit die er im Staatsarchiv hinterlegt hat keine weiteren Angaben gemacht. Er schreibt aber dass er weiter forscht, habe aber bis heute keine zusätzliche Info erhalten. Ich hoffe dass diese Publikation vielleicht neue Erkenntnisse bringen können.

 

Hier noch einige Pfarrherren von Stüsslingen

 

Baptist von Arx, 1776 – 1841.

Geboren 25. Juni 1776 in Stüsslingen; Bürger von Stüsslingen. – Studierte in Hall und in Innsbruck; 8. Juni 1805 Priester in Brixen; 1806 Kaplan in Ermatingen (Kt. TG); 1807 Kaplan in Jaun (Kt. FR); 1808 Pfarrer in Bellegarde (Zivilstandskreis Jaun); Vikar in Kestenholz (Kt. SO); 1815 Vikar in Wird; 1816 Vikar in Oensingen; 1817 Vikar in Kriegstetten; 18. April 1817 gewählt als Pfarrer von Günsberg (Kt. SO); 10. Feb. 1823 gewählt als Pfarrer zu Lostorf. – Gestorben am 22. März 1841 in Lostorf im Alter von 65 Jahren. 

 

Karl von Arx, 1786 – 1859

Geboren 4. Nov. 1786; Bürger von Stüsslingen. Seine theologische Bildung und namentlich seine vorherrschend aszetische Richtung erhielt er in Hall und im Seminarium Sulpicianum in Wolfsau (Deutschland). Hier empfing er auch 1814 die Priesterweihe. Die Primiz fand am 2. Okt. 1814 statt.Im gleichen Jahr wurde er als Vikar nach Neuendorf gewählt, wo er sich zur Zeit der Jesuiten – Missionen in unermüdlicher Tätigkeit hingab. Am 5. Nov. 1821 ließ er sich als Pfarrer in die Pfarrei Erlingsbach (Kt. SO) wählen. In dieser Gemeinde war er während 38 Jahren Seelsorger im besten Sinne des Wortes. Im hohen Alter von 73 Jahren starb er am 16. Juni 1859 in Erlingsbach

 

Franz Josef von Arx, (1811) – 1852

Bürger von Stüsslingen; 1811 Priester und Kaplan in Schönenwerd; 4.Mai 1818 gewählt als Pfarrer zu Gretzenbach (Kt. SO); 1823 – 1852 Pfarrer in Starrkirch (Kt. SO); gestorben 26. März 1852 in Starrkirch

 

Remigius von Arx, (1812) – 1854

Bürger von Stüsslingen; 1812 Priester in Liesberg (Kt. BE); 25. Feb. 1817 gewählt als Pfarrer von Hochwald (Kt. SO); 25. Feb. 1818 bis 1823 Pfarrer in Witterswil (Kt. SO); 1825 nach Wien; gestorben als Pfarrer zu Neuötting (Deutschaland). am 14. April 1854.

 

Gustav von Arx, 1830 – 1903

geboren 13. Jan. 1830 in Stüsslingen; Bürger von Stüsslingen. Besuchte die Kantonschule in Solothurn; studierte an den Universitäten München (2 Jahre) und Freiburg im Breisgau; ferner besuchte er 1856/58 einen 10-monatigen Kurs am Seminar Zurzach. (Jeder Kandidat des geistlichen Standes hatte, bevor er zum Empfange der hl. Weihen zugelassen wurde, diesen Kurs zu besehen. Gustav von Arx absolvierte denselben mit noch zwei Kandidaten; Kost und Logis hatten sie in der Propstei.) – 13. April 1857 Priester; 20. April gleichen Jahres Primiz; hierauf Vikar in Erlingsbach; 27.Okt.1857 Kaplan und Bezirkslehrer in Schönenwerd; 20. Nov. 1862 Pfarrer in St. Niklaus (Kt. SO), während 40 ¼  Jahren (bis zu seinem Tod). – Verschönerte die Kirche von St. Niklaus; viel tätig im Jugendunterricht und in der Armenpflege; Komiteemitglied des Armenvereins Solothurn; er war ein Vater der Armen. – Ein wissenschaftlich gebildeter, würdiger, äußerst pflichtgetreuer, tätiger, milder und menschenfreundlicher Priester, der still seiner Priestertätigkeit nachging und seiner Pfarrgemeinde ein sehr beliebter Seelsorger war. – Gestorben am 26. Jan. 1903 in St. Niklaus im Alter von 73 Jahren.

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